fbpx

All Posts by Martin

Social Media Knigge für Unternehmen

Die Social Media Knigge für Unternehmen

Schon seit dem Jahre 1788 gibt es einen Leitfaden für „gute Umgangsformen“ - die sogenannte Knigge. Im Zeitalter des Internets wird die „Distanz“ zwischen zwei Menschen immer größer, Anonymität bis zu einem gewissen Grad gewährleistet. Perfekte Bedingungen also, um in den sozialen Netzwerken mal richtig Dampf abzulassen. Oder? Wie im echten Leben gibt es auch im Internet eine Art „Benimmregeln“ - die Social Media Knigge. Nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Privatpersonen. 

Social Media: Auch im nahezu rechtsfreien Raum gibt es einige Gesetze!

Wieso ist eine Social Media Knigge wichtig?

Um das friedliche Zusammenleben gewährleisten zu können gibt es einige Regeln - online sowie offline. Da das Internet oftmals als rechtsfreier Raum angesehen wird liegt es nahe, selbst für diesen einige Richtlinien festzulegen. Durch die Social Media Knigge wird dieser Rahmen festgelegt und die Qualität der Kommunikation verbessert.

Jetzt aber schnell zu den wichtigsten Regeln der Social Media Knigge. Natürlich ist diese Liste nicht vollständig, zeigt allerdings die Grundpfeiler des Regelwerks auf.

Du hast einen weiteren Vorschlag, der unbedingt berücksichtigt werden soll? Dann ab damit in die Kommentare!

  • Konflikte offline lösen
  • No-Go’s definieren
  • Kein Spam
  • check
     Engagement

1. Konflikte offline lösen

Wir alle sind nur Menschen. Dass hier und da einmal Unmut aufkommt ist verständlich und auch absolut menschlich. Und hier kommt deshalb schon das erste No-Go: Lästern, schimpfen oder sogar Beleidigungen haben im Netz nichts zu suchen.

Stell dir vor, ein Kunde äussert seinen Unmut über dein Produkt auf deiner Website. Was machst du? Zurückfeuern? Kleinbei geben? Kommentar löschen? Der Königsweg ist sicher den Dialog zu suchen, den Grund für Kritik zu finden und eine nichtöffentliche Kommunikation per Privatnachricht anzustreben - oder im persönlichen Gespräch.

Selbiges gilt für die B2B Kommunikation: Dein Geschäftspartner hat es leider nicht bis zur vereinbarten Deadline geschafft. Nun bist du ordentlich sauer und möchtest am liebsten deine Meinung Kundtun. Und zwar so, dass es alle sehen! Was im ersten Moment als die einzige logische Lösung klingt, ist nicht mehr als unprofessionelles Verhalten.

Äußere deine Meinung im angemessenen Rahmen im persönlichen Dialog, nicht öffentlich auf Social Media. Die Einhaltung dieser Regel beugt dem Entstehen eines sogenannten „Shitstorms“ vor, welcher dein Personal Branding stark gefährden kann.

2. No-Go’s definieren

Jeder von uns hat Themen, die nicht gern besprochen werden. Da das Internet Informationen schnell zugänglich macht, können eine Vielzahl von Leuten schnell ihre (unqualifizierte) Meinung dazu herausposaunen. Für gewöhnlich sind polarisierende Themen wie

  • Politik
  • Religion
  • Mitbewerber
  • check
    Werbung

Anlass für Grundsatzdiskussionen, welche nicht Bestandteil des Tagesgeschäftes sein sollten und somit für negative Reputation sorgen. Klar, die gezielte Nutzung dieser Themen kann ideal für Werbezwecke eingesetzt werden - was oftmals ordentlich nach hinten losgeht. Idealerweise werden diese delikaten Angelegenheiten im Rahmen der von dir betriebenen sozialen Netzwerken einfach außen vorgelassen. Es sei denn, du beziehst einen klaren Standpunkt den auch deine Kunden vertreten. 

Im Punkt Werbung kann schon ein „bisschen“ zu viel für Unglaubwürdigkeit sorgen. Deshalb bedienen sich viele Unternehmen nun am Influencer Marketing, eine zusätzliche Möglichkeit des Online Marketings

3. Kein Spam

Wie auch „offline“ möchten wir einfach mal unsere Ruhe haben. Nachrichten, Anrufe, Anfragen oder der vierte Newsletter in der Woche können schnell dazu führen dass Kunden angenervt reagieren. Die Social Media Knigge gibt keinen Richtwert vor, der einzuhalten ist. Hier ist eher Taktgefühl gefragt:

 

Wie oft wäre es für mich akzeptabel, kontaktiert zu werden?


Spam ist das Übermaß an Werbung ohne Relevanz. Ich persönlich achte immer darauf, meinen Followern (privat sowie geschäftlich) Mehrwert zu bieten und kommuniziere eher zurückhaltend. Wenn dein Content kurz, prägnant und relevant ist: Grünes Licht für den „Veröffentlichen“ Button!

4. Engagement

Dein Unternehmen lebt von Kunden, also von echten Menschen. Dass hier und da mal ein Kommentar, eine Bewertung oder (konstruktive) Kritik kommt ist mehr als logisch. Egal ob positiv oder negativ - die wahre Kunst liegt in der angemessenen Reaktion darauf. Die Social Media Knigge legt nahe, negative Kritik im persönlichen Dialog zu lösen sowie positive Kommentare öffentlich wertzuschätzen.

Hier gilt: Kunde ist König. Gibt ein Klient öffentlich negatives Feedback solltest du der Sache auf den Grund gehen und zur Schlichtung beitragen. Rechthaberisches Verhalten ist hier Fehl am Platz.

Lobende Kommentare auf Instagram, Facebook oder Twitter können gern mit einer kleinen Danksagung entgegengenommen werden. Zudem ist ehrliches Interesse am Kunden immer gern gesehen, wieso also nicht auf Fragen rund um dein Unternehmen antworten?


Hast du deine interne Social-Media-Richtlinie oder Knigge? Was sind deine No-Go’s, wenn es um Kommunikation in sozialen Netzwerken geht? Ich freue mich über deine Kommentare!

Content Strategie – 4 Tipps für deinen Erfolg

Content Strategie - 4 Tipps für deinen Erfolg

Du betreust mehrere soziale Netzwerke und fragst dich gerade, wie eine neue Content Strategie dir zu mehr Klarheit im Marketing verhelfen kann? Oder du stellst dir gerade ganz allgemein die Frage: Was ist eine Content Strategie überhaupt? Und wie trägt diese zu meinem Erfolg bei? Kein Problem - ich werde dir diese und weitere Fragen dazu einfach verständlich erklären.

Was ist eine Content Strategie?

Zuerst einmal zerlegen wir den Begriff Content Strategie. Content, zu deutsch Inhalt, bezieht sich auf die von dir (oder anderen Personen) im Internet veröffentlichten Medien. Das kann alles sein: Bilder, Texte, Videos, GIFs, Podcasts und so weiter - digitale Inhalte also. Das zweite Wort „Strategie“ ist selbsterklärend: Es bezeichnet deinen Schlachtplan, ein strukturiertes Vorgehen mit einem klar definierten Ziel. Kurz und knapp: Eine Content Strategie ist ein Werbe-Schlachtplan für deine Internetseite oder Social Media Präsenz.

Zieldefinition für deine Content Strategie

​​​​Frage Nummer 1: Was möchtest du mit deinen Webinhalten erreichen? Mehr Klicks für deine Firmen-Webseite? Mehr Follower und Likes auf Social Media? Ziele sind wie überall im Leben nötig, um fokussiert arbeiten zu können sowie Erfolg messbar zu machen. Deshalb muss auch hier dein Ziel klar herausgearbeitet werden. 

Hinzu kommt: Wen möchtest du damit erreichen? Wie immer ist es essentiell zu wissen, wer die eigentliche Zielgruppe ist und wo genau sie sich aufhält. Umso genauer du deine Zielgruppe kennst, desto präziser kannst du demzufolge deinen Content ausrichten.

Content Strategie - 4 Tipps für deinen Erfolg mit GlobeTexter

Jede Content Strategie benötigt einen genauen Plan

Qualität vor Quantität

…ist ein altes Sprichwort, welches sich noch heute bewährt. Denn es stimmt auch: Lieber hochwertigen, ansprechenden Content mit Mehrwert erstellen als doppelt so viel Inhalte mit wenig Anspruch zu generieren. 

Das zahlt sich über kurz oder lang auch aus, denn deine Kunden „investieren“ ihre Zeit auf deiner Website oder auf deinem Social Media Profil. Zeit kann im Gegensatz zu Geld nicht wieder verdient werden, deshalb muss der Besucher dort qualitativ hochwertigen Content vorfinden. 

Finde also heraus, was deine Zielgruppe bewegt und wie du ihnen nützliche Informationen liefern kannst! Wenn du stetig nützlichen Content veröffentlichst erkennen deine Kunden, dass du dich auskennst - also ein Profi bist. Diesen Status gilt es zu untermauern, was ein kontinuierlicher Prozess ist und niemals aufhört. 

Menschen sind übrigens Gewohnheitstiere. Sie mögen es zu wissen, was sie erwartet. Biete deiner Zielgruppe exakt was sie erwartet - mehr dazu im nächsten Punkt.

Der Rote Faden

Du weisst nun also, wer deine Leser/Follower sind und weisst auch was sie beschäftigt. Der nächste logische Schritt für dich ist also die Erstellung von Content. Doch hier liegt der Teufel im Detail: Es ist super wichtig einen „roten Faden“ zu haben, einen Redaktionsplan der deine Zielgruppe nur mit relevanten Inhalten versorgt.

Ein Beispiel:


Du bist Inhaber einer Reiseagentur und möchtest deine Kunden für Fernreisen begeistern. Einen Großteil deines Social Media Profils machen Reisebilder aus. Diese wecken die Neugier bei potenziellen Interessenten, da sie schon lange mal wieder ihr gewohntes Umfeld verlassen wollten.


Und dann postest du ein Bild von deinen neuen Schuhen oder von deinem Mittagessen...


Ich nehme das als wirklich komisch wahr. Der Rote Faden hilft dir dabei Grenzen und Regeln festzulegen, was gepostet wird und was nicht. Dieser ist bei der Erstellung deiner neuen Content Strategie unabdingbar, da die Botschaft deines Unternehmens ja über Webseite und Social Media kommuniziert wird. Wieso solltest du also dein Mittagessen posten, wenn du ja eigentlich Kunden für deine Reisen begeistern wolltest? Ist das hilfreich für deinen Kunden?

Die Etablierung des Roten Fadens schließt übrigens auch schon bestehenden Content mit ein. Was hast du in der Vergangenheit veröffentlicht? Welche Beiträge passen zu deinem Konzept? Alles, was nicht (mehr) relevant ist kann gelöscht - oder noch besser - optimiert werden. Und alles, was deiner Zielgruppe Mehrwert bietet nimmt den somit freigewordenen Platz ein. 

Stelle dir hierzu folgende Fragen:

  • Wer ist meine Zielgruppe?
  • Was beschäftigt meine Zielgruppe?
  • Wie kann ich diese mit Mehrwert bereichern?
  • Welche Themen sind dabei relevant?
Streuung - das Content Seeding

Jetzt hast du endlich relevanten Content für deine Zielgruppe erstellt. Herzlichen Glückwunsch! Du hast bereits einen großen Teil geschafft. Nun ist es an der Zeit die Samen zu streuen.

Hier hast du ein breites Spektrum an Verbreitungsmöglichkeiten:

  • über deine eigene Webseite
  • Posten auf deinen Social Media Kanälen (Facebook, ​Instagram​​​)
  • Dein eigener Blog (z.B Corporate Blog)
  • check
    E-Mail Newsletter
  • check
    bezahlte Facebook Werbekampagnen
  • check
    Influencer Marketing ( z.B​ ReachHero)

Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt! Wichtig ist nur, dass deine Zielgruppe auch auf dem jeweiligen Kanal anzutreffen ist. Bietest du also Erlebnisreisen für Leute Ü60 an, inserierst du lieber eine Zeitungsannonce als einen Instagram-Post. 

Dein Content muss leicht auffindbar, teilbar und authentisch sein um gelesen sowie gemocht zu werden. Folgende Tipps helfen dir bei der Streuung deiner Inhalte:

  • „Teilen“-Buttons auf deiner Webseite hinzufügen
  • „Call-To-Action“ hinzufügen - was soll deine Zielgruppe für dich tun?
  • Hashtags
  • check
    Unternehmensblog (durch SEO)

Die Erstellung von Inhalten ist wichtig, dennoch muss dieser Inhalt auch gesehen werden - sonst ist er nicht relevant. Deshalb ist Content Seeding so wichtig - wichtig für deine Eigenvermarktung und Sichtbarkeit!

Wichtig

Die Etablierung einer Content Strategie ist ein kontinuierlicher Prozess, bei dem manchmal nachjustiert werden muss. Dabei liegt besonderes Augenmerk auf die Reaktion deiner Zielgruppe. Finde deshalb heraus, was sie besonders anspricht

Und jetzt wünsche ich dir viel Erfolg bei der Erstellung deiner neuen Content Strategie! Du hast Anregungen zu diesem Artikel?

Dann ab damit in die Kommentare!

Brand Storytelling – Das Rezept für Legenden

Brand Storytelling – Das Rezept für Legenden

Was genau ist denn Brand Storytelling? Ein namhafter Hersteller von Energydrinks verleiht uns Flügel. Ein bekannter Automobilkonzern gibt uns Vorsprung durch Technik, während wir laut der Aussage eines Herstellers für Tauchequipment nur noch Wasser zugeben müssen. 

Schon das bloße Erwähnen der Werbeslogans oben genannter Firmen lässt dich wissen von welcher Marke gerade gesprochen wird. Ein klares Zeichen von Erfolg im Hinblick auf Marketing! Brand Storytelling ist die Methode, um als Unternehmen Authentizität aufzubauen und zugleich Wiedererkennungswert zu erlangen.

Brand Storytelling ist für Unternehmen sinnvoll, die sich von der Masse abheben wollen und ihre Kunden auf Augenhöhe sowie durch „Nähe“ für sich gewinnen wollen. Stark vereinfacht gesagt: Der Zweck von Brand Storytelling ist das „Geschichten erzählen“ über eine bestimmte Marke. Menschen mögen Geschichten! Und diese am liebsten mit Darstellern, mit denen sich die Leserschaft selbst identifizieren kann. Umso realistischer, desto besser. 

Um deine Firmengeschichte erfolgreich sowie authentisch erzählen zu können musst du dir im Vorfeld folgende Fragen stellen:

  • Was ist meine Kernaussage?
  • Wie möchte ich mit dieser Aussage bewirken?
  • Welche Wirkung beabsichtige ich und was erzähle ich?
  • Mit welchen Produkten/Dienstleistungen wird mein Brand Storytelling untermauert?

Was ist die Kernaussage deines Unternehmens?

Menschen neigen oftmals dazu „Labels“ auf Dinge und Personen zu kleben. Dies geschieht natürlich nur im übertragenen Sinn: Ein sogenanntes Label erleichtert uns die Einordnung in Kategorien und Werte - wie z.B:

Premium vs. günstig


zuverlässig vs. unzuverlässig


natürlich vs. unnatürlich.

Wo möchtest du dich wiederfinden? Bevor du eine Kernaussage für dein Geschäft zu formulierst musst erst einmal wissen wo du hin möchtest. Definiere also dein persönliches Ziel! Dieses Ziel kann auch gleichzeitig dein Claim sein. 

Mit meinem Unternehmen GlobeTexter habe ich das Ziel, für meine Klienten Neukunden durch Target Marketing zu bekommen. Diese erreiche ich durch Kommunikation auf Augenhöhe und durch die „Kundenbrille“

Wie willst du mit deiner Aussage wirken?

Um Brand Storytelling richtig zu nutzen muss hinter deiner Aussage neben felsenfester Überzeugung auch eine beabsichtigte Wirkung stehen. Welches Gefühl willst du bei deinem Kunden erzeugen? Wie kannst du dieses Gefühl erzeugen?

Ich selbst habe es mir zur Aufgabe gemacht mit Authentizität, Transparenz und Nähe zu überzeugen. Der Kunde soll sofort wissen was ihn erwartet und von einem positiven Gefühl begleitet werden. Deshalb wähle ich auch in meinen Blogs das „Du“ anstatt „Sie“ - das schafft einfach mehr Nähe und ermöglicht eine ausgeglichene, direkte Kommunikation

Was genau willst du erzählen?

Erzähle deinen Kunden deine Geschichte und wieso genau du derjenige mit der „Daseinsberechtigung“ bist! Jeder hat persönliche Überzeugung und Leidenschaft die antreibt. Finde sie und erzähle über deine ganz persönlichen Triebkräfte - deine Kunden werden es spüren!

Denke zusätzlich darüber nach einen Unternehmensblog zu starten - dieser hilft dir ungemein beim Brand Storytelling. Hierbei ist es sehr wichtig, die richtige Tonalität zu treffen - was gute Kenntnisse über deine Zielgruppe voraussetzt. 

Mit welchen Produkten oder Dienstleistungen untermauerst du dein Brand Storytelling?

Geschichten erzählen ist das eine, diese durch Taten (oder Produkte) zu stützen das andere. Wenn du einen Bio-Bauernhof führst, verkaufst du natürlich nur entsprechende Produkte über die du dich identifizierst. Da ist kein Platz für gentechnisch verändertes Gemüse, Massentierhaltung oder unzählige Plastikverpackungen. 

Kurz gesagt: Dein Unternehmen muss sich in deinen Produkten oder Dienstleistungen widerspiegeln und durch effektives Brand Storytelling unterstützt werden. Dies ist der Schlüssel zu deiner Glaubwürdigkeit!

Deine Action Steps für erfolgreiches Brand Storytelling:

  • Formuliere eine Kernaussage für dein Unternehmen
  • Bestimme, wie du von deinem Kunden wahrgenommen werden willst
  • Erzähle eine Geschichte, mit der sich dein Kunde identifizieren kann
  • check
    Spiegle deine Brand Story in deinen Produkten wider

Hast du schon Erfahrungen mit Brand Storytelling gemacht?

Wie haben deine Kunden darauf reagiert?

Ab damit in die Kommentare!

Tipps und Tricks für Reisevermittler: So hebst du dich sofort von der Masse ab!

Du bist Reisevermittler und fragst dich: Wie kann ich mein Geschäft von der Masse an Reisebüros abheben? Wie kann ich mein Angebot für die Zielgruppe besser sichtbar machen? Mit diesen einfachen aber wirksamen Tipps und Tricks kannst du dich sofort von deinen Mitbewerbern abgrenzen - besonders Nummer 6 wird deinen Kunden überzeugen!

Zunächst einmal klären wir wo der Unterschied zwischen Reiseveranstalter und Reisevermittler liegt:

  • Reiseveranstalter ist, wer die versprochenen Reiseleistungen gegenüber des Reisenden erfüllt
  • Reisevermittler ist, wer die Leistung des Reiseveranstalters dem Reisenden vermittelt

Nachdem wir die Grundlagen geklärt haben geht es gleich weiter zu den Tipps, die dich von der Masse abheben!

1. Trends aufzeigen


Wenn wir der Statistik der Süddeutschen Zeitung auf Wikipedia glauben, reisten 24,8 Millionen Menschen im Jahre 2014 nach Thailand. Nur zwei Jahre später lag die Zahl dann schon bei beachtlichen 32,5 Millionen Reisenden. Tendenz: Steigend - was hier auch nochmals genauer erläutert wird.

Was viele mögen, muss ja gut sein. Das ist auch im Falle Thailands so, es ist wirklich schön dort. Allerdings sollten sich Reisende genauso wie Reiseveranstalter fragen: Ist es mein Ziel das zu machen, was alle machen? Zu jedem Trend gibt es eine Gegenbewegung! Als Reisevermittler würde ich meinem Kunden nicht das mittlerweile überfüllte Thailand empfehlen, sondern ein gleichwertiges Ziel wie Malaysia oder gar die Philippinen

Natürlich stehen die Bedürfnisse des Kunden hier klar im Fokus, jedoch ist es immer ratsam Pro und Contra mit dem Interessenten abzuwägen und Alternativen aufzuzeigen. 


2. Neugierde wecken


Wir Menschen sind täglich vielen Reizen ausgesetzt. Deshalb steht uns nur eine kleine Zeitspanne zur Verfügung, in der unsere Aufmerksamkeit „gecatcht“ werden kann. Wie das am einfachsten funktioniert? Über Bilder! Ein anderer Begriff dafür ist Visuelle Kommunikation. Diesen Effekt kannst du für dich nutzen, in dem du als Reisevermittler auf deinen Social Media Kanälen regelmäßig ansprechende Bilder oder Videos veröffentlichst. 

GlobeTexter - Reisevermittler Tipps und Tricks

Wenn du das liest, habe ich deine Aufmerksamkeit bereits bekommen 🙂

Du hast selbst keine geeigneten Bilder oder kannst nicht so gut fotografieren? Kein Problem: Wie wäre es mit einem Gewinnspiel? Dein Kunde schickt dir das beste Foto aus seinem bei dir gebuchten Urlaub - und nimmt automatisch an einem Gewinnspiel teil (AGBs nicht vergessen!).

So sicherst du dir schöne und authentische Urlaubsbilder, die auch wiederum andere Kunden beeindrucken und das Urlaubsfeeling heraufbeschwören. Den Hauptgewinn kannst du selbst festlegen, jedoch sollte er von wirklichem Nutzen für den Gewinner sein - denn sonst wirkt das schnell sehr unprofessionell

Ein weiterer vorteil:

Die Erhöhung deiner Reichweite sowie das Sammeln von positiven Kundenstimmen!



3. Präsenz zeigen


Ja, das klingt zunächst erst einmal logisch. Als Reisevermittler möchtest du natürlich für deinen Kunden präsent sein! Doch viele Reisebüros vergessen die Aktualisierung der Öffnungszeiten, Telefonnummern und E-Mailadressen auf den relevanten Plattformen wie Google oder Facebook. Dabei sind diese heutzutage schlichtweg die wichtigsten Informationsquellen für Kunden!

Und nicht nur das: Wie schon im Punkt 2 besprochen ist es wichtig auf den sozialen Netzwerken mit den Kunden zu kommunizieren. Das sorgt für Nähe und schließt die Lücke zwischen Verkäufer und Kunde. Du wirst also „greifbar“ für deine Zielgruppe. Das Gegenteil ist deshalb umso fataler: Nichts trübt das Kundenerlebnis mehr als auf eine veraltete Webseite zu stoßen, die so garnicht dem heutigen technischen Stand entspricht. Es geht um Reisen, Urlaub, Auszeit! Hier erwartet der Kunde Bilder, Videos, spannende Texte - alles was Lust auf Abenteuer und Abwechslung macht!

rocket

Es ist das A und O für deinen Kunden erreichbar zu sein. Das schafft Vertrauen und Transparenz. In nur wenigen Minuten und wenigen Klicks kannst du deine Google- und Facebook Unternehmensinformationen aktualisieren. Zudem kannst du über Social Media super einfach neue Kunden gewinnen!

4. Wo ein Kunde wirklich kauft


Vor einigen Jahren reiste ich mit einem guten Freund nach Marokko. Unser erster Stopp war Marrakesch, ehemalige Hauptstadt und größter Tourismusmagnet des wunderschönen nordafrikanischen Landes. Kurz nach dem einchecken in unser Riad, ein traditionelles marokkanisches Haus, gingen wir zum Marktplatz Djemaa el Fna

Dort boten uns einheimische Verkäufer die leckersten und exotischsten Speisen des Landes an - es gab viel zu entdecken und zu probieren. Nach dem wir schon einige Zeit über den Markt gelaufen sind fiel uns auf, dass ein Produkt besonders oft verkauft wird: Orangensaft. Dort waren gefühlte hundert Stände an denen der süße, frisch gepresste Saft verkauft wurde. Doch bei so einem Überangebot ist es schwierig, den richtigen Verkäufer zu finden. Wir entschieden uns für denjenigen, der uns nicht direkt aggressiv anschreit anwirbt und uns sympathisch erscheint. 

Wie kannst du als Reisevermittler  auf deinen Kunden sympathisch wirken? Durch das zeigen von ehrlichem Interesse baust du eine gute Kundenbeziehung auf, genauso wie durch Ähnlichkeit mit dem Kunden. Du bist Feuer und Flamme für das Tauchen? Lass es deinen Kunden spüren! Du bist schon seit langem begeisterter Mexico-Fan? Teile deine Erfahrungen in deinem für den Kunden nützlichen Unternehmensblog oder schreibe einen Reisebericht.

Du siehst, der Kunde wird immer dort kaufen wo er sich am wohlsten fühlt! Deshalb rate ich dir: Stelle klar, wer bei dir arbeitet und überzeuge deine Kunden durch aussagekräftige Mitarbeiterprofile. Diese kannst du auf deiner „Team“ oder „über Uns“ Seite am besten platzieren. Die wissenschaftliche Grundlage dafür nennt sich übrigens Rapport!


5. Überzeuge durch Storytelling


Um an die vorher beschriebene Situation anzuknüpfen erzähle ich dir was passiert ist, nachdem wir wieder wohlbehalten in Deutschland angekommen sind. Gleich nach der Ankunft setzte ich mich mit meinen Freunden zusammen, die alles wissen wollten über meine Zeit in Marokko. Da mein soziales Umfeld auch sehr viel reist war es ein leichtes Spiel für mich, sie von einem Urlaub in Marokko zu überzeugen. Nicht einmal vier Monate später flog ein guter Freund von mir nach Fés und Casablanca, um sich selbst von der Schönheit des Landes zu überzeugen.

Übertragen auf deine Situation als Reisevermittler bedeutet das: Beschreibe (oder besser noch: Zeige) deinen Kunden was sie erwartet! Nichts weckt das Reisefieber mehr als spannende Geschichten zu lesen oder packende Bilder zu sehen. Etabliere einen Reiseblog, der dein Geschäft repräsentiert und deiner Zielgruppe zeigt wie wundervoll das Leben da draußen ist! Dafür nutzt du Storytelling, das Geschichten erzählen über Dinge die im Zusammenhang mit deinem Angebot stehen. 

Dein Vorteil:

Ein gut geschriebener Blog verbessert deine Sichtbarkeit bei Google. Und nicht nur das: Du bietest deinen Kunden automatisch Mehrwert und zeigst dass du dich als Profi auskennst!

6. Deine Spezialisierung


Du bietest Tauchreisen an? Oder speziell Reisen für die LGBT-Community? Beides sind Nischen die sich vom gewöhnlichen Massentourismus absetzen. Hier kannst du mit deinem Wissen und deiner Erfahrung trumpfen, denn deine Kunden suchen genau DICH - denn du als Reisevermittler bietest das Produkt bzw. die gewünschte Dienstleistung an, nach der sie suchen.

Stell dir vor du brauchst spezielle Einlagen für deine Schuhe. Diese bekommst du bei einem Arzt. Es gibt allerdings viele Ärzte, die sich auf verschiedenste Felder spezialisiert haben. Natürlich fragst du nicht deinen Zahnarzt sondern deinen Orthopäden oder Sportmediziner wenn es um Schuheinlagen geht. Denn dieser ist Experte auf seinem Feld. 

rocket

Worin bist du Experte? Wo hast du bereits das größte Wissen gesammelt? Bist du Spezialist für Afrika-Reisen und fliegst selbst jedes Jahr dort hin? Pack deine Tipps und Empfehlungen in einen Handzettel oder in ein kostenloses eBook - dein Kunde wird sich darüber freuen und dich umso mehr als Experten wahrnehmen! 

Ich hoffe dieser Artikel war hilfreich für dich! Welche Maßnahmen ergreifst du bisher um dich von deinen Mitbewerbern klar abzugrenzen? Ich bin neugierig!

Corporate Blog – wirbst du noch oder bloggst du schon?

Corporate Blog - wirbst du noch oder bloggst du schon?

Bloggen. Da klingelt’s bei jedem, oder?  Wenn ich früher neuen Bekanntschaften erzählte, dass ich Blogger bin und mich jetzt auf Target Marketing für Tourismus- und Umweltthemen spezialisiert habe kam immer die selbe Reaktion:

„Oh cool! Du schreibst also seitenweise spannende Texte für andere Leute, die wissen wollen was du den ganzen Tag so machst? Das hört sich super spannend an!“

Naja, fast! Während meiner Weltreise schrieb ich fast ausschließlich Geschichten sowie Erzählungen in Form eines Travelblogs und merkte sehr schnell: Ein Blog ist DAS Tool für effizientes, zielgruppenorientiertes Marketing. Das ist auch der Grund wieso ich diesen Artikel über Corporate Blogs geschrieben habe und ebenfalls der Grund wieso du ihn nun liest 🙂 

Deshalb beantworte ich dir heute folgende Fragen:

  • Was sind die Vorteile eines Corporate Blogs?
  • Warum hilft mir ein Blog bei der Neukundenakquise?
  • Wie groß ist der technische Aufwand?

Zum Abschluss zeige ich dir noch einige gute Beispiele für Corporate Blogs, die ich selber ​gern lese.

1. Gefunden werden


Stell dir vor, du hast ein super Produkt und keiner weiss davon. Das wäre doch ziemlich schade, oder? Die Erstellung eines Blogs hilft dir von neuen, Interessierten Kunden gefunden zu werden. Wie das funktioniert ist denkbar einfach:


GlobeTexter Target Marketing Startseite URL


GlobeTexter Homepage Corporate Blog Startseite

GlobeTexter Homepage - Home als Startseite

GlobeTexter Corporate Blog Adressleiste


Corporate Blog GlobeTexter Wirbst du noch oder Bloggst du schon?

Corporate Blog GlobeTexter - Blog ist fest in Webseite integriert

Wie der Name schon sagt ist ein Corporate Blog ein Firmenblog. Die dort behandelten Themen drehen sich ausschließlich um dein Unternehmen, um dein Produkt oder deine Dienstleistung. Wenn du zum Beispiel ein Reiseveranstalter bist macht es Sinn, Artikel über deine Produkte zu veröffentlichen. Wir nehmen uns jetzt einfach das Thema „Urlaub in Asien“ als stark vereinfachtes Beispiel. 

Da der Corporate Blog fest mit deiner Webseite verknüpft ist kann dich dein Kunde theoretischerweise bei Google finden, wenn er „Urlaub in Asien“ eingibt. Ohne Corporate Blog wird er vermutlich nur auf deine Reiseangebote stoßen, mit Corporate Blog sieht er auf einmal deine Angebote plus den dazugehörigen Eintrag zu „Urlaub in Asien“ - sprich 50% mehr Trefferchance! Es benötigt übrigens nur wenige Klicks um den Reiter „Blog“ deiner Internetpräsenz hinzuzufügen.

rocket

Der Grund, weshalb dein Kunde deine Webseite sieht ist SEO - Search Engine Optimization (dt. für Suchmaschinen Optimierung). SEO-Blogartikel helfen dir, dein Angebot für deine Zielgruppe optimal zu platzieren und sind mittlerweile Standard. Auch dieser Blog ist suchmaschinenoptimiert um von dir leichter gefunden zu werden!

2. Perfekte Werbefläche

Blogger am PC GlobeTexter

Du bist vollkommen überzeugt von deinem Produkt, deshalb hast du dich nun dazu entschieden einen Corporate Blog zu starten und deinen potenziellen Kunden zu zeigen was du kannst. Herzlichen Glückwunsch - denn das war eine Entscheidung die du nicht bereuen wirst! Auf deinem Blog beantwortest du nun alle Fragen rund um dein Produkt, zeigst neue Blickwinkel auf oder lässt sogar einen Gastartikel von anderen Bloggern verfassen. Du wirst sehen, umso mehr du dein Unternehmen oder Produkt greifbar machst desto mehr Kunden werden auf dich Aufmerksam. 

Und jetzt kommt das Beste: Erfahrungsberichte, Storytelling, Fotosammlungen und noch viel mehr können Inhalt von deinem Blog sein! Es gibt unzählige Möglichkeiten, mit lebhaften Inhalten nahe an deine Kunden heranzutreten und sie von deinem Produkt zu überzeugen! Das ist Target Marketing ohne nach Werbung zu klingen, da die Informationen aus deinem Blog einfach als Erzählung aufgenommen werden. Zudem ergeben sich ungeahnte Synergieeffekte, wenn du deine Social Media Kanäle mit in deinen Blog integrierst. Nur ein Wort dazu: BOOM!


3. Expertenstatus


„Wow, die wissen wie der Hase läuft!“


Als Unternehmen musst du einen professionellen Eindruck machen. Durch die Beantwortung von Fragen rund um dein Produkt oder deine Dienstleistung merkt der Kunde, wie sehr du dich damit auseinandergesetzt hast und wie sehr dir das Thema am Herzen liegt. Dein Wunschkunde kauft also mit gutem Gefühl, weil du dich bestens Auskennst und deinen Expertenstatus durch Fachwissen untermauert hast. Weiterempfehlungsrate: sehr hoch!

Dein Auto lässt du sicher auch nur in einer Werkstatt reparieren weil dort Experten sind die dir jede beliebige Frage beantworten können, oder?


Fazit:

Q: Was sind die Vorteile eines Corporate Blogs?

A: Bessere SEO Ergebnisse, mehr Reichweite, Expertenstatus

Q: Warum hilft mir ein Blog bei der Neukundenakquise?

A: Perfekte Kombination mit Social Media, zusätzliche Werbefläche für eigene Produkte

Q: Wie groß ist der technische Aufwand?

A: Gering, da Seite nur aufgesetzt und regelmäßig bespielt werden muss


Hier noch eine kleine Auswahl an Corporate Blogs, die mit gutem Beispiel vorangehen:

Expedia Viewfinder, ein Inspirierender und internationaler Reiseblog  -  https://viewfinder.expedia.com

Original Unverpackt, alles über Zero Waste und dem zugehörigen Lifestyle  - https://ou-magazin.de

Original Diving Blog, alles über Tauchen an den schönsten Orten dieser Welt - https://www.originaldiving.com/blog



Hast du Lieblingsblogs, die du regelmäßig liest? Oder hast du deinen eigenen Blog? Dann ab damit in die Kommentare!




Macht Lust auf Meer – 3 Tipps für überzeugendes Copywriting

Macht Lust auf Meer – 3 Tipps für überzeugendes Copywriting

Kennst du das Gefühl, wenn du eine Geschichte liest die dich nicht mehr loslässt und du dich einfach sofort vom Autor verstanden fühlst? Es scheint dir so, als ob der Schriftsteller dich schon lange persönlich kennt und all deine geheimen Wünsche und Sehnsüchte in seinem Werk berücksichtigt hat.


„Das passt wie die Faust aufs Auge“ denkst du dir - du fühlst dich verstanden.


Was zunächst einmal nach Hexenwerk klingt ist eigentlich nur gutes, überzeugendes Copywriting. Hier gebe ich dir meine drei Tipps für überzeugendes Copywriting, ein wichtiger Teil ​vom Target Marketing.



1. Definiere deine Zielgruppe


Das kann ich nicht deutlich genug sagen: Texte für eine undefinierte Zielgruppe zu schreiben ist wie blind Autofahren - sollte vermieden werden! Du musst wissen für wen du diesen Text schreibst denn nur so kannst du auf Wünsche, Bedürfnisse, Ängste und vieles mehr eingehen. Versuche so genau wie möglich die Lesergruppe zu definieren und finde mehr über diese heraus. Beispiel gefällig?

Du schreibst einen Artikel über Haushaltsgeräte. Es liegt auf der Hand, die Zielgruppe erstreckt sich von jungen Erwachsenen bis zu Menschen im hohen Alter. Was wohl alle gemeinsam haben: einen eigenen Haushalt oder zumindest die Absicht, eines dieser Geräte an eine solche Person verschenken zu wollen. Es geht aber noch genauer. Höhe des Einkommens, Sprache, Kauf-/Konsumverhalten sowie Ethik und Werte spielen dabei eine enorm wichtige Rolle.


Umso trennschärfer deine Zielgruppe definiert ist desto besser weisst du, was im nächsten Schritt zu tun ist!


2. Wording anpassen


Falls du den Begriff Wording nicht kennst erkläre ich dir kurz was damit gemeint ist. Wording bedeutet nichts anders als „Wortwahl“ - die Wahl der richtigen Wörter für einen bestimmten Zweck. In meinem Fall ist es Target Marketing im Bereich Tourismus- und Umweltthemen. Das heisst ich benutze die Sprache, die auch die Zielgruppe benutzt - deine Kunden.

Anhand der Rhetorik können wir einen uns zunächst unbekannten Menschen in die sogenannte „Schublade“ stecken, denn die Art wie wir uns Ausdrücken ermöglicht unseren Mitmenschen eine erste Einschätzung wer wir sind und wo wir herkommen. Dies fängt mit der Wortwahl an und endet nicht zuletzt mit der übertragenen Stimmung oder inneren Einstellung, die bei einem Gespräch oder bei dem Lesen eines Textes unterbewusst mitschwingt. Schau dir mal den Seitentitel an, kann ein medizinisches Fachjournal mit so einem Wortspiel Seriösität und Ernsthaftigkeit vermitteln? Ich glaube nicht. Dies sieht aber ​im Falle eines guten Reiseblogs wieder ganz anders aus.


Deshalb ist es ist enorm wichtig für mich genau so wie die Zielgruppe zu klingen, das schafft Nähe und ermöglicht Kommunikation auf Augenhöhe. Kennst du das Gesetz der Anziehung? 


Es besagt: Gleich und Gleich gesellt sich gern!


3. Tell don’t sell


Im Grunde genommen heisst das: Sei nicht zu aggressiv mit dem Verkauf. Schau mal hier, was hört sich für dich angenehmer an:


"Kaufe Produkt A, du brauchst es und es ist günstig!"


oder


"Produkt A gibt mir Gefühl B und Vorteil C"


Natürlich ist das eine Typenfrage, trotzdem bin ich mir sicher die meisten von euch haben sich hier für die zweite Variante entschieden. Egal ob du verkaufen oder von deiner Meinung überzeugen möchtest - bei einer zu aggressiven und aufdringlichen Herangehensweise blocken die meisten Menschen ab und sind nicht mehr offen für deine Worte.

Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt! Was beschäftigt deine Kunden, Leser, Follower? Wo kannst du Mehrwert schaffen und ein Problem lösen? Welche Gefühle lösen deine Worte aus? Wie würdest du in deinem gewohnten Umfeld agieren?


Was sind deine Geheimtipps für erfolgreiches Copywriting? Ab damit in die Kommentare!




Target Marketing – 4 Maßnahmen für sofort mehr Neukunden

Target Marketing - 4 Maßnahmen für sofort mehr Neukunden

Neukundenakquise - bei diesem Wort stellen sich bei so manchem Marketing- oder Vertriebsbmitarbeiter die Haare auf. Wie schaffen wir es, durch Target Marketing neue Kunden auf unser Produkt aufmerksam zu machen? Wie schaffen wir das, ohne dafür extra Mitarbeiter abzustellen und dadurch noch mehr Kosten zu verursachen?

Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand: Du brauchst eine Maschine, die für dich die ganze Sache übernimmt.  So ähnlich wie diese Saugroboter, die das Haus saugen wenn du nicht daheim bist. Was jetzt vielleicht wie Star Wars klingt, ist schon längst zur Realität geworden. Diese nachfolgenden Target Marketing Maßnahmen kannst auch du nutzen um deinen Neukundenakquise-Hyperantrieb zu aktivieren und obendrein einen Großteil der Arbeit zu automatisieren.

Was du in diesem Beitrag erfährst:


  • Wie du Pinterest als Verkaufstrichter benutzt
  • Was SEO für dich tun kann
  • Welche Vorteile ein Newsletter mit sich bringt
  • Wie ein kreatives Gewinnspiel funktioniert

1. Pinterest als Verkaufstrichter


Kennst du schon Pinterest? Die Plattform wurde im März 2010 ins Leben gerufen und sieht sich selbst als soziales Netzwerk und Fotocommunity. Mein erster Kontakt mit dem Unternehmen war erst viel später, um das Jahr 2013 herum. Ich muss ehrlich zugeben, zunächst erweckte die Seite den Eindruck voll zu sein mit Schminktipps, Do-it-yourself-Anleitungen und supertollen Wohnungseinrichtungen. 

Doch wer genauer hinsieht merkt, dass Pinterest noch viel mehr ist - nämlich eine Bilder-Suchmaschine! Die Idee dahinter ist super einfach und deshalb auch genial. Hier eine Veranschaulichung wie der Prozess Abläuft:

  • 1
    Benutzer sucht Begriff „Zero Waste“
  • 2
    Google zeigt Bilder, die bei Pinterest mit „Zero Waste“ getaggt sind
  • 3
    Benutzer findet sogenannte Boards, die Bilder oder Anleitungen zum Thema enthalten
  • 4
    Ein Klick auf das Bild leitet den Nutzer zur Unternehmenswebseite/Social Media weiter
  • 5
    Kunde interagiert mit Inhalt / abonniert Newsletter / liest Blog / kauft Produkt

Da Informationen visuell (also durch Bilder) wesentlich schneller übertragen werden können als durch Texte, sinkt die Wahrscheinlichkeit den Neukunden zu „langweilen“. Ansprechendes Fotodesign, durchdachte Zusammenstellung der Produkte in Pinterest-Boards und verführende Texte lassen deinen Wunschkunden schnell auf deiner Webseite landen.

Ist dein Pinterest Account a.k.a Verkaufstrichter einmal genau auf deine Zielgruppe abgestimmt, nutzt du Target Marketing ab sofort auch ohne dein aktives Zutun. Du und deine Mitarbeiter haben also nun Zeit für andere Sachen. Erfahre in diesem Artikel noch mehr Gründe wieso du jetzt Social Media für dein Unternehmen nutzen solltest!

2. Der Mitarbeiter des Monats - SEO

SEO ist die Abkürzung für Suchmaschinenoptimierung. Ja, das ist ein langes Wort 😉 Suchmaschinenoptimierung heisst du optimierst deine Webseite (idealerweise mit einem Unternehmensblog) so, dass diese von deinen Neukunden bestmöglich gefunden werden kann.

Bestmöglich bedeutet: Auf Seite 1 bei Google, ganz oben, ohne dafür nervige Werbung zu schalten. Dafür benötigst du ein Schlüsselwort, welches deine Neukunden eingeben und dich dann vorfinden. 

Wieso ist das so wichtig?

Stell dir vor, jemand möchte eine Tauchreise nach Ägypten buchen und du bist sichtbar als erstes Ergebnis bei Google. Da wir Menschen etwas faul bequem sind, klicken wir sehr wahrscheinlich auf die ersten Suchergebnisse bei Google.

Seite 2 ist da eher uninteressant. Nun stell dir vor du musst nichts weiter tun als diese Kundenanfragen zu bearbeiten, denn dein potenzieller Kunde hat ja schon durch Target Marketing den Weg zu deiner Internetseite gefunden.

Durch deine ansprechende Webseite und guten Bewertungen bucht er obendrein dann die Reise. Automatisch, ganz ohne dein zutun. Klingt das nicht verlockend?

Dieser Effekt wird mit der Etablierung eines Unternehmensblogs nochmals verstärkt, denn dieser generiert noch mehr Traffic und weist dich zudem als Experte aus!

Wir haben also den Mitarbeiter des Monats - SEO! Keine Gehaltserhöhung, keine Pausen, keine Ausfalltage.

Das gelegentliche nachjustieren und füttern mit neuen Inhalten machen diesen Angestellten zu einem unverzichtbaren Firmeninventar!

3. Willkommen an Bord - der Newsletter


Newsletter - zu deutsch „internes Informationsblatt“ sind DEINE Chance unentschlossene Kunden für dich zu gewinnen. Hast du die heißbegehrte Mailadresse deines potenziellen Käufers einmal bekommen, kann es losgehen!

 In regelmäßigen Abständen schickst du wohlklingende, überzeugende E-Mails die Mehrwert für den Nutzer bieten und zugleich auf deine Produkte hinweisen. Jeder neue Newsletter Abonnent ist ein sicheres Zeichen dafür, dass dein Target Marketing funktioniert!

Wichtiger Hinweis: 

Gibt dir jemand eine Handynummer, E-Mailadresse oder Postanschrift solltest du vor dem Senden der Botschaft nochmals genau bedenken was du damit bewirken willst! Nichts ist nerviger als „Hallo, ich bin’s wieder! Vergiss mich nicht“ - Nachrichten. Und noch viel wichtiger: Seit dem 25. Mai 2018 ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten. Informiere dich was das für dich und dein Unternehmen bedeutet, denn wo Daten gesammelt werden muss auch ordentlich dokumentiert werden!

Richtig eingesetzt sind diese Nachrichten sind ein mächtiges Tool welche einen noch unschlüssigen Kunden sehr schnell in einen zufriedenen, zahlenden Kunden verwandeln.

Hier ist jedoch Fingerspitzengefühl gefragt, denn wer dem Kunden zu penetrant ist landet schnell mal im Spam-Ordner

4. Das Gewinnspiel

Nein, hier ist nicht die Rede von Lotto oder ähnlichem. Hier geht es darum deinen Kunden einen attraktiven Preis in Aussicht zu stellen. Bleiben wir beim Thema Tauchreise nach Ägypten: Der Interessent ist noch unschlüssig ob er buchen soll.

Jedoch gibt es auf deiner ohnehin schon sehr ansprechenden Webseite einen Fotowettbewerb - der Sieger mit dem schönsten Urlaubsfoto bekommt 100€ Rabatt auf die nächste Reise. Garnicht schlecht für ein hochgeladenes Foto und die E-Mailadresse des Neukunden. 

Da du damit viele Kunden erreichst, kannst du (nach Einhaltung aller DSGVO-Regeln) zudem Mailadressen sammeln und diese für deinen Newsletter nutzen.

Wichtig ist dass dein Gewinnspiel transparent und nicht allzu kompliziert abläuft, sonst macht das niemand! Ich selbst habe vor einiger Zeit bei solch einer Verlosung teilgenommen - aber nicht gewonnen. Es ging darum ein Bild zu posten welches eine Situation zeigt, in der eine persönliche Grenze überschritten wird. Diese Grenze war für mich Fallschirmspringen, welche ich 2017 trotz Höhenangst überschritten habe.

Der Grund wieso ich auf die Seite zurück kam war pure Neugier - ich wollte sehen was andere so getan haben um über ihren Schatten zu springen!

Skydive Australien GlobeTexter Target vier Marketing Maßnahmen für mehr Neukunden

War dieser Artikel für hilfreich für dich? Hast du weitere Anregungen oder außergewöhnliche Tipps wie du Neukunden akquirierst?

 Gern kannst du mir auch von einer Situation erzählen, in der du über deinen Schatten gesprungen bist! Ich freue mich über deinen Kommentar.

Social Media – Wie du mit sozialen Netzwerken Kunden gewinnst!

Social Media – Wie du mit sozialen Netzwerken Kunden gewinnst!

Hast du dich auch schon mal gefragt, wieso in den letzten Jahren ein regelrechter Hype um die sozialen Netzwerke wie Facebook, Pinterest, und Instagram entstanden ist? Die Antwort liegt klar auf der Hand: Sie sind nicht nur Interessant anzusehen sondern auch nützlich! Social Media Networks sind die perfekten Plattformen für Neukundenakquise durch Target Marketing - dort kannst du so richtig zeigen was dein Unternehmen drauf hat und wieviele Menschen deine Produkte oder Dienstleistungen lieben! Also keine falsche Scheu, ich zeige dir wie du für dich und dein Unternehmen durch Target Marketing in sozialen Netzwerken ganz einfach mehr rausholst.


Mehr Neukunden, mehr Traffic auf deine Seite, mehr Reichweite und Verkäufe. Klingt spannend? Dann lies weiter!


Zunächst einmal zeige ich dir, was es mit den einzelnen Netzwerken auf sich hat. Jeder dieser Kanäle hat bestimmte Aufgaben oder „Stärken“, die dir bei ordnungsgemäßer Anwendung mehr als dienlich sein können. Die meisten Plattformen finanzieren sich mit dem Verkauf von persönlichen Daten der User oder mit dem Schalten von Werbeanzeigen, welche von der Marketingabteilung eines Unternehmens beauftragt werden. Im nachfolgenden Abschnitt möchte ich dir folgende soziale Netzwerke kurz vorstellen:

  • Faceboo​k
  • Instagr​am
  • Pinterest


1. Facebook

  • Gründung: Februar 2004
  • check
    aktive Mitglieder: 2,2 Milliarden (Quelle)
  • Nutzen:    
  • schnelles Teilen von Informationen
  • sehr große Reichweite
  • zielgenaues Werbesystem (incl. Social Media Monitoring)
  • Einfluss auf Kaufbereitschaft(Quelle)​​​

2. Instagram

  • Gründung: Oktober 2010
  • aktive Mitglieder: 1 Milliarde ​(Quelle)​​​
  • Nutzen:
  • teilen von Videos und Fotos
  • Influencer Marketing
  • visuell geprägtes Werben
  • schnelle Informationsweitergabe


3. Pinterest

  • Gründung: März 2010
  • aktive Mitglieder: 200 Mio. ​(Quelle)​​​
  • Nutzen:
  • „Suchmaschine“ für Bilder
  • Inspirationsquelle für viele Benutzer
  • lenkt Traffic auf Webseite
  • geniales Marketingtool
  • überwiegend mobil benutzt 

Nachdem du jetzt Hauptnutzen und Eckdaten der jeweiligen Social Media Netzwerke kennst, gehen wir gleich über zu den praktischen Tipps wie du ganz einfach an neue Kunden kommst! Klar ist die Kundenakquise über Social Media eine längerfristige Aufgabe, jedoch zahlt sich das ganze „Posten“ oder „Sharen“ langfristig für dich aus und wird nach einiger Zeit sogar zum Selbstläufer.

Jeden Tag nutzen Millionen von Menschen soziale Netzwerke und können sich ein Leben ohne diese garnicht mehr vorstellen. Sie erleichtern nicht nur die Kommunikation untereinander, sondern sind auch Maßgeblich an Informationsfindung und Kaufentscheidung beteiligt.


Ok, genug geredet. Jetzt aber los!


1. Präsenz


Um gefunden zu werden, musst du natürlich erst einmal auffindbar sein für deine Zielgruppe. Wie geht das? Ganz einfach: Melde dich auf den relevanten Plattformen an! Hierbei ist es wichtig den korrekten Benutzernamen zu finden.

Bei Facebook findest du mich unter GlobeTexter - nicht unter Globe_Texter oder ähnlichem. Mach’ es deinen Kunden so einfach wie möglich dich zu finden, also mit deinem Firmennamen und ohne Zusätze.


 Keep it simple! 


Die heute meistbenutzten Netzwerke haben bereits eine Vielzahl (wir reden hier über Millionen!) von Nutzern, deshalb kann es sein dass dein Benutzername schon vergriffen ist. Schade, aber kein Beinbruch! Wie wäre es wenn du deinen Claim auf zwei Wörter reduzierst und als Benutzername verwendest? Hier ist Kreativität die einzige Lösung. Schau mal, wie clever die Jungs von Hydrophil das Problem gelöst haben:

Social Media Netzwerke GlobeTexter Kunden Gewinnen Beispiel Hydrophil

Instagramseite von Hydrophil mit kreativem Benutzername

2. Engagement


Nachdem du jetzt stolzer Besitzer eines Social Media Accounts bist kannst du endlich damit anfangen dein Konto mit relevantem Content zu füllen. Bilder, Texte, Videos - alles, was dein Produkt gut darstellt und repräsentativ ist darf gepostet werden. Dabei gibt es aber eine wichtige Regel: Liefere Mehrwert und interagiere mit deinen Kunden! 

Wieso ist das so wichtig? Ein Nutzer der auf deine Seite kommt investiert Zeit um sich deine Inhalte anzusehen. Unterbewusst möchte er einen Vorteil daraus ziehen, das heisst: Er sollte danach schlauer sein als davor! Nur wie kannst du ihm diesen Mehrwert bieten? 

Löse ein Problem - oder zeige Interesse durch Fragestellungen!

Es ist bewiesen, dass Menschen sich zu anderen Personen hingezogen fühlen die ehrliches Interesse zeigen. Das funktioniert, indem du ein Problem für sie löst oder simple W-Fragen stellst. Die Reaktion darauf ist ebenfalls denkbar einfach: Dein potenzielle Kunde, der gerade auf deinem Unternehmensprofil herumstöbert, kommentiert etwas oder lässt ein „Like“ da. Vielleicht teilt die Person deinen Beitrag, um auch Freunde und Bekannte von deiner Existenz mitzuteilen.  Hier kannst du dir das Phänomen Social Proof zunutze machen!


3. Redirecting


Herzlichen Glückwunsch: Du hast es geschafft! Endlich hast du eine Vielzahl an Followern, Shares, Pins oder Likes auf deinem Unternehmensaccount. Jetzt ist es wichtig, dranzubleiben und den generierten Traffic auf deine Webseite umzuleiten. Bei den meisten Social Media Netzwerken kannst du eine Homepage hinterlegen, auf die deine Besucher dann klicken und deine Webseite (idealerweise Landing Page) anschauen. 

Angekommen auf deiner Webseite kann der Kunde nochmals alle Informationen über dein Produkt abrufen, den Newsletter abonnieren oder gleich das Produkt kaufen! Dein Profil bei Instagram, Facebook oder Pinterest wird also nach erfolgreichem Target Marketing zum Sales Funnel (so viele englische Begriffe heute!) und erleichtert dir somit die Kundenakquise.


4. Marketing


Natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten, deine Reichweite und damit deine Bekanntheit zu erweitern. Hier sind die zwei gängigsten Optionen: 

bezahlte Werbung

  • manchmal unglaubwürdig
  • wird oft als aufdringlich empfunden 
  • genaue Zielgruppe
  • gut sichtbar
  • günstige Werbemöglichkeit, je nach Plattform

Influencer Marketing

  • wenig Kontrolle über Anwendung
  • richtiger Influencer muss gefunden werden 
  • Glaubwürdigkeit
  • Social Proof

Fazit: soziale Netzwerke haben heutzutage einen immensen Einfluss auf unsere Kaufentscheidungen. Durch Likes, Follows, Pins und alldem ziehen wir unterbewusst Rückschlüsse auf die Qualität - wenn viele Leute etwas mögen MUSS es ja gut sein! 

Du möchtest auch mehr Kunden ohne große Mühe erreichen? Ich helfe dir mit meiner Target Marketing Strategie nicht nur auf Facebook & Co., sondern auch auf deiner Webseite! 

Target Marketing – Was ist das?

Target Marketing: Was ist das?

Du hast dich bestimmt schon einmal gefragt wie es dazu kommt, dass Suchmaschinen oder deine sozialen Netzwerke dir interessante Produkte vorschlagen oder eine Vielzahl von Menschen auf ein bestimmtes Handelsgut aufmerksam werden? Die simple Antwort darauf ist: durch Target Marketing! Was genau das ist und wie es funktioniert erkläre ich dir hier kurz und knackig.


Target Marketing: Nicht ohne ein Produkt!

Schritt eins - Ein Produkt muss her! Ohne ein Produkt funktioniert weder Target Marketing noch klassische Werbung, ist ja logisch – oder? Das beworbene Produkt sollte idealerweise schon die Marktreife erreicht haben, sonst ist jegliche Werbung für das Produkt eher kontraproduktiv. Außer natürlich du hast dir schon einen guten Namen gemacht und möchtest schon vor dem eigentlichen Verkauf deine Kunden heiß machen - an dieser Stelle ist Apple ein wunderbares Beispiel!


Der Schlüssel zum Erfolg: Zielgruppenanalyse

Du hast lange und hart daran gearbeitet um dein Produkt fertig zu stellen. Hast du dir auch überlegt, welche Zielgruppe (dein Target) du damit erreichen willst oder wer daran am meisten Interessiert sein könnte? Die genaue Analyse der Zielgruppe ist deshalb so wichtig, da diese den Grundstein für die erfolgreiche Werbung deines Produktes legt. Wer kauft dein Produkt und wieso? Welche Werte vermittelt es? Welche Interessen hat die Zielgruppe? Um eine überaus erfolgreiche Zielgruppenanalyse darzustellen bleibe ich beim Beispiel Apple:

  • ​20 – 45 Jahre alt, beide Geschlechter weltweit​
  • Mittel- bis Oberschicht
  • ​Technologieaffin
  • check
    hohe Qualitätsansprüche
  • check
    meist tätig in Kreativberufen, leitende Angestellte, Studenten

 Die richtige Vermarktung an das Target


Das Produkt ist nun also vorhanden. Die Zielgruppe auch – jetzt steht dem Target Marketing nichts mehr im Wege! Der nächste Schritt ist die Auswahl einer geeigneten Plattform, wie z.B Facebook, Google oder auch deine eigene Internetseite. Durch die Nutzung der Dienste von sozialen Netzwerken entstehen keine Kosten, jedoch wird eine Vielzahl von Daten gespeichert – wie das Nutzungsverhalten und Interessen des Users. Dem Nutzer (deinem potenziellen Kunden) werden also nur für ihn relevante Werbeinhalte angezeigt.  Ein 32 jähriger, technologieaffiner Designer wird also wahrscheinlicher Apple Werbung zu sehen bekommen als Tante Erna, die sich eher für den nachhaltigen Gemüseanbau und ihren Schrebergarten interessiert.

Der Vorteil:

Geringer Streuverlust bei der Werbung, da schon im Vorfeld der Abgleich „Interessen - Zielgruppe“ erfolgt.

Eine andere Möglichkeit ist natürlich SEO – kurz für Search Engine Optimization, zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung. Hierfür werden relevante Schlüsselwörter (engl. Keywords) benutzt, die auch von der Zielgruppe benutzt werden um Informationen von Suchmaschinen zu bekommen. Durch SEO kann dein Produkt von der richtigen Zielgruppe also besser gefunden werden. Mit dem Schalten von kostenpflichtigen Anzeigen – sogenannten Ads – wird die Auffindbarkeit nochmals verbessert. Es ist jedoch wichtig zu wissen dass Suchergebnisse die nicht als Werbung markiert sind bei den meisten Kunden als „vertrauenswürdiger“ eingestuft werden. Diese unbezahlten (sog. organischen) Suchergebnisse sind heiss begehrt, denn umso höher das Ranking der Seite desto wertvoller wird der Inhalt eingestuft.


"...auch offline ist Target Marketing möglich"


Trotz der immer weiter fortschreitenden Entwicklung des Internets dürfen wir eines nicht vergessen: Viele Menschen sind ausschließlich offline zu erreichen! Wie oben schon erwähnt ist die Zielgruppe in der sich auch Tante Erna befindet des Öfteren nicht im WWW vertreten. Deshalb gibt es auch noch im Jahre 2018 viele Kataloge, Magazine, Flyer und andere Printmedien die nur einen Zweck haben – die Zielgruppe außerhalb zu erreichen! Es liegt natürlich auf der Hand, dass Target Marketing im Onlinebereich viel genauer erfolgen kann als in den meisten Fällen offline.

Trotzdem funktioniert Target Marketing auch in Printmedien, genau deshalb finden wir in jeder Zeitung Werbeprospekte oder -anzeigen. Noch besser funktioniert es, wenn in einer Fachzeitschrift wie z.B Tauchen die neuesten Produkte für das Sporttauchen beworben werden. Klar, denn diese Zeitschrift ist explizit für Sporttaucher ausgerichtet!

"Stark vereinfacht ist Target Marketing wie eine Empfehlung von guten Freunden, die wissen was du am liebsten magst!"

Du siehst also, umso genauer deine Zielgruppe definiert ist desto effektiver kann Werbung platziert werden. In den meisten Fällen wissen wir wo Kunden nach einem Produkt suchen, ausgefeiltes Target Marketing bringt also Kunden und Verkäufer näher zusammen. Hier ist nochmals eine kurze Zusammenfassung in Stichpunkten für dich, was Target Marketing eigentlich bedeutet:

  • ​Interessenabgleich von Zielgruppe mit dem zu bewerbenden Produkt
  • Zuhilfenahme von erhobenen Nutzerdaten (online oder offline)
  • (Werbe)Anzeige für Zielgruppe, die dem Produktprofil entspricht

​Bist du selbst aktiv im Target Marketing? Wie verbindest du deine Zielgruppe mit deinem Produkt? Ich freue mich über deinen Kommentar!