Macht Lust auf Meer – 3 Tipps für überzeugendes Copywriting

Kennst du das Gefühl, wenn du eine Geschichte liest die dich nicht mehr loslässt und du dich einfach sofort vom Autor verstanden fühlst? Es scheint dir so, als ob der Schriftsteller dich schon lange persönlich kennt und all deine geheimen Wünsche und Sehnsüchte in seinem Werk berücksichtigt hat.


„Das passt wie die Faust aufs Auge“ denkst du dir - du fühlst dich verstanden.


Was zunächst einmal nach Hexenwerk klingt ist eigentlich nur gutes, überzeugendes Copywriting. Hier gebe ich dir meine drei Tipps für überzeugendes Copywriting, ein wichtiger Teil ​vom Target Marketing.



1. Definiere deine Zielgruppe


Das kann ich nicht deutlich genug sagen: Texte für eine undefinierte Zielgruppe zu schreiben ist wie blind Autofahren - sollte vermieden werden! Du musst wissen für wen du diesen Text schreibst denn nur so kannst du auf Wünsche, Bedürfnisse, Ängste und vieles mehr eingehen. Versuche so genau wie möglich die Lesergruppe zu definieren und finde mehr über diese heraus. Beispiel gefällig?

Du schreibst einen Artikel über Haushaltsgeräte. Es liegt auf der Hand, die Zielgruppe erstreckt sich von jungen Erwachsenen bis zu Menschen im hohen Alter. Was wohl alle gemeinsam haben: einen eigenen Haushalt oder zumindest die Absicht, eines dieser Geräte an eine solche Person verschenken zu wollen. Es geht aber noch genauer. Höhe des Einkommens, Sprache, Kauf-/Konsumverhalten sowie Ethik und Werte spielen dabei eine enorm wichtige Rolle.


Umso trennschärfer deine Zielgruppe definiert ist desto besser weisst du, was im nächsten Schritt zu tun ist!


2. Wording anpassen


Falls du den Begriff Wording nicht kennst erkläre ich dir kurz was damit gemeint ist. Wording bedeutet nichts anders als „Wortwahl“ - die Wahl der richtigen Wörter für einen bestimmten Zweck. In meinem Fall ist es Target Marketing im Bereich Tourismus- und Umweltthemen. Das heisst ich benutze die Sprache, die auch die Zielgruppe benutzt - deine Kunden.

Anhand der Rhetorik können wir einen uns zunächst unbekannten Menschen in die sogenannte „Schublade“ stecken, denn die Art wie wir uns Ausdrücken ermöglicht unseren Mitmenschen eine erste Einschätzung wer wir sind und wo wir herkommen. Dies fängt mit der Wortwahl an und endet nicht zuletzt mit der übertragenen Stimmung oder inneren Einstellung, die bei einem Gespräch oder bei dem Lesen eines Textes unterbewusst mitschwingt. Schau dir mal den Seitentitel an, kann ein medizinisches Fachjournal mit so einem Wortspiel Seriösität und Ernsthaftigkeit vermitteln? Ich glaube nicht. Dies sieht aber ​im Falle eines guten Reiseblogs wieder ganz anders aus.


Deshalb ist es ist enorm wichtig für mich genau so wie die Zielgruppe zu klingen, das schafft Nähe und ermöglicht Kommunikation auf Augenhöhe. Kennst du das Gesetz der Anziehung? 


Es besagt: Gleich und Gleich gesellt sich gern!


3. Tell don’t sell


Im Grunde genommen heisst das: Sei nicht zu aggressiv mit dem Verkauf. Schau mal hier, was hört sich für dich angenehmer an:


"Kaufe Produkt A, du brauchst es und es ist günstig!"


oder


"Produkt A gibt mir Gefühl B und Vorteil C"


Natürlich ist das eine Typenfrage, trotzdem bin ich mir sicher die meisten von euch haben sich hier für die zweite Variante entschieden. Egal ob du verkaufen oder von deiner Meinung überzeugen möchtest - bei einer zu aggressiven und aufdringlichen Herangehensweise blocken die meisten Menschen ab und sind nicht mehr offen für deine Worte.

Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt! Was beschäftigt deine Kunden, Leser, Follower? Wo kannst du Mehrwert schaffen und ein Problem lösen? Welche Gefühle lösen deine Worte aus? Wie würdest du in deinem gewohnten Umfeld agieren?


Was sind deine Geheimtipps für erfolgreiches Copywriting? Ab damit in die Kommentare!